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10. 9. 2018

Xanthi 2015

Hilfsfahrten nach Xanthi September bis November 2015

In diesen 3 Monaten führten wir 3 Hilfsfahrten zu Anna Marias Hundestation durch.

Am 19. September flog Dr. Karin Ludwig für 2 Tage nach Xanthi, um die 4 jungen Hunde, die bei einem brauner Kopf 6 Monate_bPwelpe brauner Kopf_i2icknickplatz im Wald im Juli ausgesetzt gefunden worden waren, mit nach Österreich zu bringen. Zwei davon, Dios und Diego, hatten schon einen Fixplatz in Niederösterreich. Dios im Bild links im Alter von 6 Monaten, im Bild rechts mit 9 Wochen.
Die beiden anderen fanden am 23. Oktober, ebenfalls zusammen, ein schönes Zuhause in der Nähe von Graz.

In den Wäldern nördlich von Xanthi, wo das Rhodopengebirge seine Ausläufer hat, setzen gewissenlose Leute immer wieder Hunde aus. Welpen sowie auch ältere Hunde. Wenn sie nicht in der Nähe der Straße bleiben, wo sie von Tierschützern gefunden werden, sterben sie sicher. Ganz besonders jetzt im Winter. In den Wäldern Hundefam im Wald_i1fällt Schnee, so wie bei uns. Mit Minusgraden, dass der Schnee auch Wochen lang liegen bleibt. Das beabsichtigen diese “Menschen” auch, weil sie kein Gewissen haben!! Für diese ist ein Hund nur ein Gegenstand, den man auch wegwerfen kann. In den Fotos oben sehen sie welch wunderschöne, intelligente und gesunde Hunde dies sind und werden.
Im Bild links können Sie erkennen, wie liebevoll diese Hündin mit ihren Welpen umgeht, obwohl sie alle in der Wildnis leben. Hier werden sie aber von Anna Maria gefüttert. Das hat das Muttertier auch nötig, wie man sieht.
Wenn Sie überlegen einen Hund bei sich aufzunehmen, dann ersuche ich Sie daran zu denken welch gute Tat Sie tun, wenn Sie einen Tierschutzhund aufnehmen.

Am 1. Oktober fuhr Karin zusammen mit unserem treuen Helfer Christian per Auto nach Xanthi. Diesmal kamen viele Sachen, wie 2 Hundehütten, viele Decken und Leckerlies mit. Die Hütten wurden dann im Hundegarten zusammengebaut und, so wie immer, von den Hunden sofort in Besitz genommen.

20151107_Gitterhütte_iDer örtliche Tischler Simos hatte in den Wochen zuvor einen der Gitterkäfige mit Holz verkleidet und Hundehütten im Inneren installiert. Das war mit mir schon im Juli abgesprochen und im Voraus bezahlt worden.

Bei der Heimfahrt von Karin und Christian kamen 4 Hunde mit, die alle sehr gute Plätze fanden.

Vom 5. bis 8. November war ich in Xanthi, um mir selber ein Bild über den Fortgang der Einkleidung der restlichen 2 Käfige zu machen. Ich fuhr, wie schon mehrmals, alleine mit dem Wagen die 1.500 km. Mit dabei hatte ich 3 Hundehütten und ebenfalls viele Decken und Leckerlies. Leider waren die beiden Käfige nicht mit Holz eingekleidet, da Simos der Tischler mit Gallenproblemen im Spital lag. Ich hoffe, dass er bald wieder einsatzfähig ist, denn auch in Xanthi wird es im Dezember kalt. Während meines Aufenthaltes war es, so wie bei uns, frühlingshaft warm.

20151108_bei Jiota_iIch besuchte auch die Pflegemama Jiota. Sie nimmt immer nur verletzte und kranke Hunde bei sich auf. Bei ihr können sich diese Hunde sowohl körperlich als auch seelisch erholen. Hunde, die sich am Anfang nicht einmal streicheln ließen, freuen sich jetzt, wenn sie am Arm sitzen dürfen. Jiota bekam eine der 3 Hundehütten für ihre armen Seelen.

Bei meiner Heimfahrt durften 3 Hunde mitkommen.

Was wurde aus den beiden Notfällen Kelly und Soula?

Soula2_i1Nun, das Bein von Kelly wurde vom Tierarzt so behandelt, dass Kelly gut durchs Leben gehen kann. Schwerer war der Zustand von der Hündin Soula. Sie war ja fast hinüber, als sie von Anna Maria gefunden wurde. Nur Haut und Knochen und krank (Foto im Beitrag unterhalb). Und jetzt? Eine stattliche Hündin, die selbstbewusst durchs Leben geht. Bei meinem Aufenthalt in der Hundestation habe ich sie fast nicht erkannt. Sie ist aber noch in der Station.

Beide konnten mit ihren Spenden optimal behandelt werden. Dafür danken wir ihnen sehr.

Anna Maria sagte mir unlängst am Telefon, dass täglich Leute bei ihr anrufen, ob sie nicht einen oder mehrere Hunde aufnehmen kann. In vielen Fällen muss sie nein sagen, da ihre Auffangstation schon total überfüllt ist und es dadurch auch zu Beissereien kommt. Abhilfe kann nur durch Vermittlung erfolgen. Einzelne Hunde finden erstaunlicher Weise auch in Griechenland ein gutes Zuhause. Alle anderen Hunde warten auf liebe Familien in Österreich oder Deutschland. Vielleicht möchten gerade Sie einen der lieben Hunde aus Anna Marias Tierstation? Die Hunde, die wir vermitteln sind gesund und verträglich. Einige von denen, die einen guten Platz suchen finden Sie bei:       Rufen sie uns an, 0043 650 98 111 73, oder schreiben Sie uns eine Mail: tierschutzfranziskus@aon.at.

Letzte Meldung vom 2. Dezember: Simos, der örtliche Tischler ist wieder gesund und hat die 2 restlichen Käfige mit Holzplatten eingekleidet. Damit ist der Schutz für die Hunde gegen winterliche, kalte Winde erheblich größer geworden. Wir freuen uns für die Hunde und dass wir mit ihrer Hilfe einen weiteren Schritt in Richtung hundegerechte Tierstation gemacht haben.

Wie geht es weiter? Wie sorgen wir sonst noch für die Hunde im Hundegarten?

Alle 5 Wochen senden wir an die Futtermittelfirma 800,- Euro, um den Hunden genügend Futter (ca. 1000kg)  zur Verfügung zu stellen. Nur mit guter und ausreichender Ernährung kann ein guter körperlicher Zustand gewährleistet werden. Weiters haben wir heuer schon einige tausend Euro für bauliche Maßnahmen zur Verfügung gestellt.

Dass aber noch nicht alle Probleme behoben sind, erkennt jeder, der das Hundelager besucht. Noch fehlen einige Hundehütten und vor allem Schutzdächer. Die werden wie Wartehäuschen bei Busstationen ausschauen, aber natürlich nicht so hoch sein. Diese Dächer sollen den Hunden nicht nur Schutz vor Regen geben, sondern in der warmen Zeit vor den heissen Sonnenstrahlen schützen.

Bitte unterstützen Sie unsere Hilfsmaßnahmen für die Hunde in Anna Marias Hundestation so super wie bisher. Dann werden wir es schaffen den Hunden weiter gutes Futter zu kaufen und ihnen das Leben in der Station zu angenehm wie möglich zu gestalten.

Danke sagen Franz und Karin Ludwig

 

 

 

Xanthi, Mai bis August 2015

In diesen 3 Monaten konnten wir beim Renovieren im Hundegarten nicht selber helfen, aber es wurde trotzdem fleissig gearbeitet. Anna Maria konnte einen Tischler motivieren, das bestehende, aber Hütte windschief_i1desolate Holzhaus (links) auf Vordermann zu bringen. Das gelang Simos und seinem Helfer ganz hervorragend wie im Bild rechts unten sichtbar ist.

Dieses Holzhaus hat noch eine Terrasse und einen Zubau, um einen 2. Raum zu haben. Dieser windschiefe Zubau, wurde fast komplett erneuert. Ein Teil des Fundaments musste erneuert werden, weil es im Erdreich eingebrochen war. Jetzt steht die Stütze auf einem Betonsockel. Weiters wurden die 3 Aussenwände, der Fußboden und das Dach erneuert. Jetzt schaut es wieder ordentlich aus (rechts, inkl. Terrasse) und wird in der kommenden kalten Jahreszeit als Hütte erneuert_i1Welpenzimmer genutzt.

Beim bestehenden alten Holzhaus dessen Dach undicht und die Tür aus den Angeln gerissen war, sowie es sich die Mäuse in der Isolation gemütlich gemacht haben, ist jetzt alles repariert und die Mäuse vertrieben. Auch in dieses, jetzt renovierte Holzhaus, werden Welpen und verletzte Hunde Schutz finden.

Bei der gedeckten Terrasse, die den Hunden als Schattenplatz und bei Regen als Schutz dient, wurde ebenfalls das Dach und der Fußboden erneuert. Dank ihrer Spenden und dem Erlös vom Flohmarkt konnte die Finanzierung aus unserer Gitterkäfig_i1Spendenkassa geleistet werden.

Als nächstes werden die Gitterkäfige, die bisher teilweise nur mit einer Abdeckfolie verkleidet sind, mit OSB-Platten verkleidet. Damit bekommen weitere Hunde wind- und wetterdichte Unterkünfte. Wir sind sicher, dass damit ein Beitrag zur besseren Gesundheit der Hunde im nächsten Winter gegeben wird.

Auch erwähnenswert sind die Futterkosten, die wir für die Monate Juli, August und September übernommen haben.

 

Meine Stellvertreterin im Verein, Dr. Karin Ludwig, verbrachte
 im Juli 3 Wochen ihres Urlaubs in Xanthi um in der
 Tierstation mitzuhelfen.
Hier ihre Eindrücke am Ende ihres Urlaubes.

Es war eine total schöne aber auch anstrengende Zeit. Es ist nicht die Arbeit, welche einen belastet, sondern neben der Hitze auch die psychische Belastung. Es gibt so viele Tiere, welchen man helfen möchte, vor allem den Kranken. Man möchte diese einfach nur beschützen, Ihnen das Vertrauen in die Menschheit zurückbringen und Liebe geben.

Anna Maria versucht jeden Tag das Beste für die Tiere zu machen, obwohl es immer wieder Stimmen gibt, welche behaupten, dass Anna Maria dies alles nur macht, um Geld an Hunden zu verdienen. Sie lässt sich davon aber nicht abhalten und investiert täglich all ihre Liebe, Stärke, Zeit und vor allem Geld, um den Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen. Alleine wäre ihr dies aber nicht möglich. Sie Litsa und Hunde_i1hat sehr gute Freunde, welche ihr bei der täglichen, anstrengenden Arbeit helfen.

Karin mit Hund_i4Mein Dank und meine Hochachtung geht daher nicht nur an Anna Maria sondern auch an ihre Schwester Litsa (links), an Maria, Mrs. Maria und ihre Tochter, Dafni, Jane, Jiota und an all die anderen, welche verborgen im Hintergrund arbeiten.

Es gibt nichts Schöneres, als wenn ein Hund nach einiger Zeit wieder Vertrauen fasst und aus eigenen Stücken Streicheleinheiten einfordert.

Die Hundefotos stehen stellvertretend für all die Vierbeiner welche von Anna Maria betreut werden.

 

Als Beispiel für die aufreibende Arbeit bei den Hunden, zeigen wir ihnen das Schicksal von der 6 Wochen jungen Hündin Kelly und der 1 jährigen Hündin Soula.

Kelli wurde im zarten Alter von nur 6 Wochen in den Bergen von Xanthi (Nordostgriechenland) gemeinsam mit ihrer Mutter und 3 Geschwistern ausgesetzt.

11885153_864372596986959Alleine das ist schon traurig genug, jedoch Alltag. ...

Kelly wurde dann aber auch noch so schlimm gebissen, sodass ihr rechtes Vorderbein 3!!! Mal gebrochen ist (Bild links). Anna Maria hat Kelly an einer von ihr 11855698_864372623653623betreuten Futterstelle mit ihrer Mutter und den Geschwistern gefunden und sofort zum TA gebracht. 

Leider können solche Frakturen nicht operiert, sondern nur mit Bandagen ruhig gestellt werden (Bild rechts)!!! Beim Blick in ihre Augen bricht mir das Herz! So jung und muss schon so viel Leid ertragen. Kelly wird jetzt medizinisch versorgt und befindet sich derzeit auf einer Pflegestelle in Xanthi.

Sie ist aber nicht der einzige arme Hund, welcher dringend med. Hilfe benötigt.

Auch die Hündin Soula  (Bild unten) wurde ausgesetzt von Anna Maria  gefunden. Verletzt, krank und fast verhungert. Die Chancen zu Überleben standen schlecht. Aber Soula_i1Soula hat es geschafft. Mit einem gesunden Herz, mit riesigem Überlebenswillen und natürlich mit Hilfe des Tierarztes. Für die Behandlung der Krankheit Leishmania ist es noch zu früh, denn Soula hat nur 7 kg an Gewicht!! Für die Behandlung mit Milteforan muss sie aber mindestens 10 kg haben. Das wird sie aber auch schaffen.

Da die beiden nicht die einzigen Hunde sind, die ärztliche Hilfe brauchen, bitten wir dringend um Eure Unterstützung um die laufenden und hohen Tierarztkosten irgendwie zu bewältigen. Jeder einzelne Euro hilft das Leid zu mildern!

4 Rüden im Arm von Jane_i1Lotte_i1Und da sind auch noch die vielen Welpen, die mit Welpenfutter versorgt werden müssen (die Fotos zeigen nur einige von ihnen). Diese müssen laufend entwurmt sowie letztendlich geimpft werden.

Gerade als ich mit dem Schreiben dieses Berichts fertig wurde, bekam ich von Anna Maria einen Anruf, dass sie im Wald, bei einem der Futterplätze, 22!!! Welpen, teilweise mit Muttertieren gefunden hat. Das innerhalb von 2 Tagen! Anna Maria ist verzweifelt! Wir auch!! Wir helfen natürlich!! Ein eigener Bericht ist in Arbeit.

Der ganz normale Wahnsinn geht aber weiter. Auch im Stadtgebiet von Xanthi werden laufend Welpen ausgesetzt. Wenn sie Glück haben, werden sie von Anna Maria oder einer ihrer Helferinnen entdeckt und geborgen. Bitte helft uns beim Helfen.

Ihnen liebe Tierfreunde, die auf unser Rundmail hin schon gespendet haben, danken wir aus vollem Herzen.

Karin und Franz Ludwig

 

Bitte überweist eure Spende auf unser Tierschutz - Franziskus Konto mit dem Vermerk bei Zahlungsreferenz "Xanthi – Tierarzt und Welpen".

Unser Spendenkonto bei der BAWAG:

Kontoinhaber: Tierschutz-Franziskus; IBAN: AT411400027210016894

BIC: BAWAATWW

 

 

 

Hilfsfahrt zu Anna Marias Hunde in Xanthi vom 23. 4. bis 3. 5. 2015

Diese Hilfsfahrt kann man mit ruhigen Gewissen als Arbeitseinsatz bezeichnen.

Aber alles der Reihe nach.

Schon vor Wochen habe ich in einem meiner Berichte geschrieben, dass wir für gute und wetterfeste Unterstände für jede Jahreszeit für die Hunde im Hundegarten sorgen werden. Daher diese 11 tägige Fahrt nach Xanthi. Mit von der Partie war diesmal Christian, mein fleissiger Helfer in Sachen  Holzbauten. Er hat mir vor gut einem Jahr schon bei den vielen Hundehütten für die Hunde in Szentes/Ostungarn geholfen.

Fähre_i1Um 0:30 am Donnertag den 23. 4. starteten wir unsere Fahrt, da wir die Fähre mit Abfahrt 14 Uhr von Ancona nach Igoumenitsa erreichen mussten.

Die Fahrt mit der Fähre wählten wir deshalb, um den Durchfahrtsbestimmungen für Serbien und Mazedonien für voll beladene Transporter und den manchmal recht eigenwilligen Auffassungen dieser durch Grenzbeamte zu entgehen.

Am Freitag 24. 4. gegen 15 Uhr waren wir in XanthiBild_1_ii. Anna Maria Zafeiriadou war überrascht und berührt über all die Sachen, die wir mitbrachten und das Bauvorhaben, das wir vor uns hatten. Unter den mitgebrachten Sachen waren auch Welpenfuttersäcke, sowie 8 Hundehütten von ZooPlus. Nach dem Ausladen der Hütten, des Werkzeuges, dem Holz für den Rahmen des Unterstandes, den vielen Decken, usw. fuhren wir zur Fa. Praktiker um weiteres Holz und Schrauben sowie Platten für das Dach zu kaufen. Und wurden enttäuscht. Das Angebot war minimal. Gerade die Schrauben, die Dachsparren in richtiger Dimension und Länge sowie das vorbestellte Stromaggregat waren vorrätig. Stromgenerator_i1Dieses ist mit 3 Kilowatt Leistung ausreichend stark um auch Elektrowerkzeuge mit ausreichend Strom zu versorgen. Danach bezogen wir das reservierte Zimmer bei der Tierfreundin Jane. Dadurch ersparten wir uns diesmal die Hotelkosten.

Am Samstagvormittag tätigten wir weitere Einkäufe. Bei einer großen Holzhandlung, wo wir alles nach einer gründlichen Beratung bekamen, was nötig war. Dann bei einer Firma für Metallwaren um die Trapezblechplatten für das Dach zu bestellen und dann fuhren wir noch zu einem Farbenfachgeschäft um die Holzschutzfarben zu kaufen. Das viele Holz und die Platten für das Dach wurden geliefert. Jeden Tag wurden wir bei unserer Ankunft im Hundegarten von den Hunden stürmisch begrüßt.

Hüttenbau_i1Die 4 mal 4 Meter große Betonfläche war gerade mal trocken als wir mit dem Bau der ersten Wand begannen. Die musste am Boden vorfabriziert werden, da sie mit nur wenigen Zentimeter Abstand zum Zaun aufgestellt wurde. Aber jeder konnte sehen, dass da was weitergeht. Bald stand der Rahmen für das gesamte Holzhaus. Natürlich verschraubt mit Dübeln im Beton. 

Während Christian und ich am Holzhaus weiterbauten, stellten Panos und Ivo, zwei Griechen, Hütten u Hunde_i1die Hundehütten zusammen und befestigten diese mit den gelieferten Paletten. Dies deshalb, um den zeitweise auftretenden heftigen Stürmen zu widerstehen. Beispiele in der Vergangenheit haben gezeigt, dass Hundehütten durch die Luft gewirbelt werden, wenn sie nicht eine entsprechende Auflagefläche und ein entsprechendes Gewicht haben. Kaum waren diese Hundehütten Hütten u Hunde_i2zusammengebaut und an ihren Platz gebracht, wurden sie sogleich von den Hunden inspiziert und in Besitz genommen.

Da wir mit dem Wetter Glück hatten, es regnete in all den Tagen nur eine Stunde durch ein vorbeiziehendes Gewitter, war auch der Bau des Holzhauses zeitlich im Plan.

Hüttenbau_i2Hüttenbau_i4Am Samstag den 2. Mai war alles fertig und das Holzhaus konnte Anna Maria und den Hunden übergeben werden. Nicht ohne uns in einer Tafel verewigen zu lassen. Denn in den zweieinhalb Jahren war noch nie etwas entstanden, was unserem Holzhaus entsprach. Das bestätigte uns auch Anna Maria, indem sie meinte: wenn ihr weg seid, wird wieder nichts Bauliches geschehen!

Dass diese handwerklichen Tätigkeiten für die meisten Frauen nichts sind, ist verständlich. Dass aber Männer in Griechenland für Tätigkeiten für Tiere keinen Finger rühren ist traurig. „Da müssen zwei Männer 1.500 Kilometer aus Österreich anreisen, um für unsere Hunde ein Haus zu bauen“ war eine der traurigen Aussagen von Anna Maria.

Zäune_i1Bild_04_iSie war es aber, die veranlasste, dass das Grundstück durch Zäune in einzelne Abteilungen getrennt wurde. Diese Arbeiten wurden durch Arbeiter von Firmen durchgeführt. Jetzt gibt es Gehege für Welpen, Neuankömmlinge, erwachsene Hunde, sowie kranke und frisch operierte Hunde. Diese Abteilungen minimieren Spannungen zwischen den Tieren.

Welpen!!! Es gab und gibt sehr viele Welpen. Zu viele! Täglich werden welche von Menschen gebracht oder auf der Straße bzw. in den Wäldern nördlich von Xanthi gefunden. Mit oder ohne Muttertier. Von den Wäldern können sowieso nicht alle Tiere aufgenommen werden. Da wäre der Hundegarten sonst ein Massenlager mit allen grausamen Folgen.

Daher sind maximal 60 Hunde im Hundegarten. Die können, auch dank unserer Unterstützung, versorgt werden. Die Fotos geben ihnen einen Eindruck, wie die Hunde in den Gehegen leben. Wie sie Anteil nahmen und neugierig waren, als wir Hunde neugierig_i1gearbeitet haben. Und wie sie in und um unser Holzhaus gingen und liefen als alles fertig war.

Für uns war es echt eine Freude dies zu sehen. Wir sind sicher, dass dieses Holzhaus auch heftigsten Stürmen widerstehen und somit den Hunden auf Jahre Schutz gegen widrigste Wetterbedingungen geben wird.

Am Sonntag den 3. Mai traten wir, wieder um 0:30, unsere Heimreise an. Mitkommen durften wieder 5 Hunde. Diesmal fuhren wir durch Mazedonien und Serbien, da der Transporter nur wenig beladen war. Trotzdem hatten wir sowohl bei der Einreise nach Mazedonien, als auch nach Serbien mit Schikanen zu kämpfen. Wir verloren jeweils eine Stunde. Daher kamen wir erst um 21 Uhr bei uns in Felixdorf an. Ja, wir fuhren die 1.500 Kilometer wieder durch. Kein Problem!

Bei Telefonaten und Bildern per Mail in der Woche nach der Reise bat mich Anna Maria um Verständniss, dass sie in den vergangenen Tagen einige behinderte bzw. kranke Hunde aufgenommen hat.

Die kleine Hündin Xara, den sehbehinderten Hund Duke, der schon mehrmals in den Straßen von Xanthi von Autos angefahren worden war, sowie die an südlichen Krankheiten leidenden Hunde Karin, Fivos, Aris und Mini, die massive medizinische Versorgung brauchen. Unter Patenschaften finden Sie die Bilder mit den Beschreibungen.

Dass ich dafür Verständniss dafür habe, auch kranke Hunde zu retten, ist klar. Ich würde an Anna Marias Stelle auch nicht anders handeln. Wenn man vor Ort die Situation gesehen und erlebt hat, kann man abschätzen welchen Belastungen körperlicher und seelischer Art die Tierfreundinnen dort tagtäglich ausgesetzt sind!!!

4 Wochen Baby_i14 Wochen Baby_i2Auch Anna Marias Helferin der ersten Stunde Jane nimmt ständig Welpen in ihrer Wohnung auf. Nur dadurch haben diese eine Chance zu überleben. So auch, als wir bei ihr in dieser Woche wohnen und übernachten durften. Dieser Welpe, der erst wenige Wochen alt ist, wurde auch auf einer Straße in Xanthi gefunden. Durch die welpengerechte Nahrung und die Geborgenheit wird auch dieser Zwerg gut heranwachsen.

Natürlich werden wir den Hunden bei Anna Maria in Xanthi weiterhin helfen. Wir bitten Sie darum uns auch weiter zu unterstützen. Wir möchten noch 10 Hundehütten kaufen, das vorhandene, ältere Holzhaus regendicht machen und auch noch Unterstände bauen. Vielleicht nicht mehr so Aufwendige. Der jetzige kostete 1.700,- Euro. Aber er kostete nur deshalb nicht mehr, weil wir unsere Arbeitskraft gratis zur Verfügung gestellt haben.

Für Futter sind auch in Zukunft ca. 800,- Euro pro Monat notwendig, die Arztkosten sind nicht abzuschätzen, weil sie variieren! Alle aufgenommenen Hunde werden auf südliche Krankheiten getestet und so sie gesund sind sofort kastriert. Kranke und verletzte werden therapiert. Das alles können wir nur mit ihrer/eurer Hilfe leisten.

Ich danke schon im Vorfeld für ihre künftigen Spenden für die Hunde bei Anna Maria,  Franz Ludwig

Unser Spendenkonto bei der BAWAG:

Kontoinhaber: Tierschutz-Franziskus; BIC: BAWAATWW , IBAN: AT411400027210016894

 

 

2. Mein Besuch im März 2015 in Xanthi

Liebe Tierfreunde ihr dürft mich ruhig als verrückt ansehen, wenn ihr den Bericht lest, den ich jetzt über meinen Besuch in Xanthi vom Freitag, 20. bis Sonntag, 22. März schreibe. Aber für die Hunde mache ich fast alles!

Von der Betreuerin der Tierstation „Garten der geretteten Hunde“ Anna Maria habe ich in den Wochen davor Fotos von ausreisefertigen Hunden bekommen (Bild links). Die habe ich, samt ausführlicher Beschreibung Welpen _i2in Tiervergabeseiten gestellt und auch tierliebe Interessenten gefunden. Da aber immer wieder Tierfreunde, die Hunde nach Österreich oder Deutschland bringen wollten von der Polizei an den griechischen Flughäfen daran gehindert und auch gestraft wurden, trauten sich unsere Betreuerinnen nicht die Tiere per Flugzeug nach Wien zu bringen. Der erste Termin für die Hundeübergabe verstrich, der zweite (22. 3.) schien auch zu platzen.

Da platzte mir der Kragen und ich entschloss mich von einem Tag auf den anderen selber tätig zu werden.

Daher setzte ich mich am Freitag, 20. 3. um 2 Uhr früh in meinen Kombi und fuhr den weiten Weg mit dem Wagen nach Xanthi. 17 Stunden für die 1.500 Kilometer und dort war ich um ca. 19 Uhr! Nach dem Einchecken im Natassa Motel (wie immer), ging es dann gleich zum Tierarzt um die Papiere für die Hunde fertig zu machen. Da muss ich gleich ein Lob für den Tierarzt aussprechen. Sehr genau und gewissenhaft wie er alle Schreibarbeiten und die Untersuchungen durchgeführt hat.

Erst danach genehmigte ich mir mit Anna Maria ein kleines Abendessen.

2 Babies_i1Der Samstag war auch kein Tag zum Ausruhen.

Zuerst waren 2 kleine Hunde zu einer Pflegestelle zu bringen, da sie in der Wohnung von Anna Maria die Nachbarn störten.

Dann der Besuch im Hundegarten mit verschiedenen Vorbereitungen für meinen Besuch Ende April, wo Christian und ich bauliche Veränderungen durchführen möchten.

Vom Hundegarten brachten wir 7 Hunde, die ein anderer Verein vorrübergehend hier eingestellt hatte, zu einer Tierärztin in der Stadt, die mit dem anderen Verein zusammenarbeitet. Natürlich fand auch hier ein Gespräch über die Situation der herrenlosen Hunde in der Stadt statt. Ich muss es wieder betonen, dass es im Stadtgebiet von Xanthi mit seinen ca. 60.000 Einwohnern so rund 5.000 ausgesetzte Hunde gibt. Das bedeutet auf 12 Einwohner ein Streunerhund!!! Für uns unvorstellbar. Unter solchen Umständen arbeiten die Tierschützerinnen in ihrer Freizeit für das Wohl einiger Hunde!

Futterplatz_i1Nach diesem Besuch bei der Tierärztin war noch eine Fahrt in die Wälder am Programm, um die ausgesetzten Hunde zu besuchen und vor allem zu füttern.

Kommt man zu den Fütterungsstellen, so wird gehupt. Es ist erstaunlich wie vertrauensvoll viele von ihnen zu mir herkommen um mich zu beschnüffeln und das Futter anzunehmen. Ja es ist so. Viele der „Menschen“, die ihren Hund nicht mehr wollen und sich davor scheuen ihn vor die Haustür zu setzen, fahren mit dem Auto in die weitere Umgebung um den ungeliebten Hund in den Wäldern auszusetzen! Die stärkeren überleben. Futterplatz_i2Um einigen der kleinen und schwächeren Hunde das Überleben zu ermöglichen, nimmt Anna Maria und ihre Helferinnen diese in den Hundegarten mit. Natürlich werden sie dem Tierarzt vorgestellt und untersucht. Das Aufnehmen dieser armen Kreaturen geht natürlich nicht endlos. Da wäre der Hundegarten bald so überfüllt, dass man nicht mehr von Tierschutz sprechen könnte.

Daher sind wir bemüht, für diese Hunde tierliebe Familien zu finden.

Und das war auch, wie eingangs erwähnt, der Grund meiner Reise, um „übers Wochenende“ nach Nordostgriechenland zu fahren. Wenn schon liebe Familien bereit sind einen dieser verstoßenen Hunde aufzunehmen, dann müssen die Hunde auch vergabebereit sein!

Nach dem Füttern der Hunde in den Wäldern, es war bereits 15 Uhr, gab es das Mittagessen.

Danach fuhr ich ins Motel um auszuruhen, da ich vorhatte in der kommenden Nacht sehr früh die Rückreise zu starten. Anna Maria bereitete am späten Abend die 5 Hunde für die Reise vor.

Veronica in Stoob_i1Um 2 Uhr früh fuhren wir, Anna Maria und ich, los, in Richtung Österreich.

Da muss ich wieder eine Anmerkung machen. Ich fuhr vor einigen Jahren alleine im Auto von Griechenland nach Österreich und wurde bei jedem Grenzübergang von den Grenzbeamten misstrauisch betrachtet und entsprechend genau kontrolliert. Im September des Vorjahres, als mich eine griechische Tierfreundin begleitete, wurden wir freundlich als heimfahrende Urlauber behandelt. Mit diesem Wissen bestand ich darauf, dass mich auch diesmal wieder eine griechische Tierfreundin begleitet. Diesmal eben Anna Maria, mit der ich mich auch beim Fahren abwechseln konnte.

An der Grenze zu Mazedonien war auf griechischer Seite keine Polizei, die uns die Hunde wegnehmen wollte! Die mazedonischen Grenzbeamten waren korrekt, ebenso die an der serbischen Grenze. An der ungarischen Grenze (= EU-Aussengrenze) waren lange Kolonnen an Autos. Mehr als eine Stunde Wartezeit!! Es wurde genau kontrolliert. Auch hier hatten wir keine Probleme, da sowohl unsere als auch die Papiere für die Hunde vollständig und in Ordnung waren.

Wir kamen um 19 Uhr bei mir Zuhause an. Natürlich versorgten wir zuerst die Hunde, die diese Nacht bei mir im Haus übernachteten.
Im Bild links oben ist die kleine Veronica (im Foto der Hund links) schon in ihrem neuen Zuhause zu sehen.

Für Anna Maria hatte meine Tochter Karin schon 2 Tage vorher einen Rückflug nach Griechenland gebucht. Daher machten sich meine Frau Hannelore und Anna Maria am Montagmorgen, 23. 3. mit der Bahn zum Flughafen Schwechat auf den Weg. Unterwegs, ob bei uns in Felixdorf, oder als sie an Wien vorbei fuhren, fragte Anna Maria immer wieder wo denn die Streuner bei uns wären. Gott sei Dank haben wir dieses Problem mit den Hunden nicht.

Ich war Zuhause geblieben, da schon am Vormittag die ersten Familien kamen, um die reservierten Hunde zu sehen und mitzunehmen.

Ja liebe Tierfreunde/innen, das war das Wochenende vom 20. – 22. März. Einiges hat sich getan und für 5 Hunde war es die Fahrt ins Glück!

P.S. Wenn Sie vielleicht auch einen der lieben Hunde aus Xanthi aufnehmen wollen, dann bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Wir finden sicher den passenden Vierbeiner für Sie!

Wenn Sie mich aber mit einer extra Spende für die Fahrt vom 23. April bis 2. Mai mit den Um- und Aufbauarbeiten im Hundegarten unterstützen möchten, dann würde es uns sehr freuen und helfen das notwendige Material für einen Unterstand zu kaufen und den Ausbau des bestehenden Holzhauses zur Welpenstation durchführen zu können.

Danke sagt Franz Ludwig

 

 

 

Xanthi, mein Besuch im Jänner 2015 in der Tierstation.

Am Samstag, den 24. Jänner flog ich mit Aegean Airlines nach Thessaloniki, wo ich von den Tierschützerinnen abgeholt und nach Xanthi gefahren wurde. Ich übernachtete wieder im gleichen Motel wie im September des Vorjahres.

Von schlafen war zum Großteil keine Rede, da der Regen so stark an die angrenzenden Blechdächer prasselte. Trotz geschlossener Balkontüre störte er erheblich die Nachtruhe.

Glücklicher Weise war es aber am Sonntag von oben trocken.

Vorausschicken möchte ich, dass die Tierfreundinnen rund um Anna Maria Zafeiriadou höchst gewissenhaft um das Wohl der von ihnen aufgenommenen Hunde sorgen. Neu aufgenommene Hunde werden sofort dem Tierarzt vorgestellt, damit sie untersucht und bei Notwendigkeit behandelt werden. Sind diese Hunde gesund, werden Tests bezüglich südlicher Krankheiten durchgeführt. Wenn Hunde erkranken, wie unten beschrieben, wird ebenfalls der Tierarzt konsultiert. Das klingt normal, ist aber in vielen Auffangstationen nicht so.

Buffi_Wasser_ich_i1Aufgrund des starken Regens an den vergangenen Tagen stand das Wasser teilweise knöchelhoch in Anna Marias Garten für die geretteten Hunde. Auch die umliegenden Felder und Wiesen glichen einer Seenlandschaft. Es erinnerte mich stark an Szentes nach Regenfällen. Unter diesen Umständen leiden die Hunde natürlich am meisten. Die Temperaturen waren aber mit 10 – 12 Grad im Jänner für einen Mitteleuropäer angenehm.

Garten_neues Stroh_i1Da der Dauerregen aufgehört hatte wurden Decken und nasses Stroh aus den Unterkünften entfernt und durch trockenes Stroh ersetzt. Die Freude darüber war den Hunden anzusehen.

Zwei Wochen zuvor gab es jedoch nachts erhebliche Minustemperaturen. Die Folge ist, dass viele Hunde an Verkühlungen leiden.

Durch die überraschend große Anzahl an abgegeben Hunden, es waren noch nie so viele, war nicht für alle Platz in den vorhandenen Hundehütten und nicht in den ebenfalls Schutz bietenden überdachten Zwingern. Statt der üblichen 30 Hunde im Hundegarten waren es zeitweise 60!! Daher bekamen einige der Hunde eine Verkühlung mit Husten.

Das von uns zur Verfügung gestellte Geld für Hütten war für diese Zahl von Hunden zu wenig.

Garten Wasser Veranda_i1Das musste ich mit Bedauern feststellen. Darum werde ich bei meiner nächsten Fahrt im Frühjahr mit dem Transporter Hundehütten (die von ZooPlus in Deutschland sind die Besten und zugleich die Preisgünstigsten!!) mitbringen, so wie ich es schon vor 2 Jahren in Szentes getan habe. Auch muss das vorhandene Holzhaus zum Welpenhaus ausgebaut werden. Besonders die abgesackte Veranda (links) muss saniert werden. Mit isolierten Wänden, Böden und Belägen, die den Zähnen und Krallen der Hunde widerstehen. In die beiden Räume der Hütte müssen dann noch kleine, den Welpen entsprechende Hundehütten gebracht werden, damit sie sich auch innerhalb des Häuschens verkriechen können.

Für diese nicht geringen Bauvorhaben ersuche ich Sie, liebe Tierfreunde, um Unterstützung, dass dies alles gleich im Frühjahr durchgeführt werden kann. Durch mich und mit Hilfe einiger griechischer Helfer oder auch Helferinnen, oder wenn sich das nicht realisieren lässt, dann mit Hilfe eines Helfers oder Helferin aus Österreich.

Für Futter haben wir in der Vergangenheit gesorgt und werden auch weiter dafür sorgen.

Da ich von der Grundstücksbesitzerin, die den (Obst-) Garten (ca. 3000m2) den Tieren zur Verfügung stellt, erfahren habe, dass hier kein Strom eingeleitet werden darf, da es sich um junge Hunde_i15landwirtschaftliches Gebiet und nicht um Siedlungsgebiet handelt, müssen wir auch einen motorbetriebenen Generator kaufen. Mit Strom, wenn auch nur temporär, lässt sich vieles leichter bewerkstelligen. Nur werden wir ganz bestimmt die Preise in Österreich mit denen in Griechenland vergleichen. In Xanthi gibt es auch einen Praktiker-Heimwerkermarkt. Aber der muss ja nicht unbedingt billiger sein als bei uns zum Beispiel der Zgonc. Sie können sicher sein, dass wir mit ihren Spendengeldern sorgsam umgehen werden.

Unser Bestreben muss es sein, im nächsten Winter keine verkühlten Hunde mehr zu haben, egal wie viele Hunde in der Tierstation sind! Damit können dann beträchtliche Tierarztkosten eingespart werden. Für diesen Winter, der aber in Griechenland früher endet als bei uns, ist es jetzt schon zu spät. Wie wir es verhindern können, dass so viel Wasser am Grundstück steht, muss erst mit der Besitzerin besprochen werden. Aufschütten mit Schotter und darüber Sand wäre sicher eine Lösung.

Der zweite Grund meiner Reise war, dass ich beim Rückflug vorhatte 5 Hunde mitzunehmen. Schon in den Wochen zuvor suchte ich Familien für die Hunde, die mitkommen durften. Es war selbstverständlich, dass alle Hunde den Vorschriften entsprechen geimpft und gechipt waren.

Somit flog ich mit 5 Hunden am Montag Vormittag, den 26. Jänner, nach Wien und hatte Zeit die Hunde zu ihren neuen Plätzen zu bringen. 3 Hunde kamen zu Fixplätzen, 2 Hunde zu Pflegeplätzen. Es freut mich schreiben zu können, dass diese beiden Hündinnen, Francesca und Marcy bereits heute, am 8. 2., ebenfalls super Plätze gefunden haben.

Diese Kurzreise brachte für mich viele Erkenntnisse, die ich im vergangenen September nicht erlangen konnte und für die 5 Hunde eine viel rosigere Zukunft in Österreich, als sie jemals in Griechenland gehabt hätten.

Franz Ludwig dankt vorweg für ihre Unterstützung dieses Hilfsprojektes.